Bau-Holzanlegeleiter 1036 – die Klassikerin, die auf keiner Baustelle
fehlt
Auf der Baustelle wird eine Leiter nicht geschont: Sie steht im Mörtelstaub,
lehnt am Gerüst, wird umgestellt, verladen, wieder umgestellt. Wer hier ein empfindliches Gerät einsetzt, kauft zweimal. Für genau diesen
Alltag ist die Bau-Holzanlegeleiter 1036 gebaut – die kräftige Ausführung des
Holz-Anlegeprogramms in vier Längen von 3,00 bis 6,00 m, seit Jahrzehnten das
Standardgerät für den Zugang zu Gerüst, Decke und Dach – und eine der wenigen
Konstanten, die auf jeder Baustelle gleich aussieht und gleich funktioniert.
Auf einen Blick
- ☑ Vier Baustellen-Längen: 3,00 m (10 Sprossen, 11,9 kg) ·
4,00 m (14, 16,6 kg) · 5,00 m (17, 20,2 kg) · 6,00 m (21 Sprossen, 25,0 kg) - ☑ Kräftige Holzkonstruktion – gebaut für den rauen
Dauereinsatz - ☑ Robust und reparaturehrlich: Schäden sind sichtbar,
bevor sie gefährlich werden - ☑ Der klassische Gerüst- und Rohbauzugang
Was „Bau-Ausführung“ konkret heißt
Gegenüber der leichten Werkstatt-Schwester
1052 ist die 1036 durchweg kräftiger dimensioniert: stärkere Holme, auf
Länge gebaute Konstruktion, ausgelegt für das tägliche Anlegen an Gerüstlagen
und Betondecken. Sie ist die Leiter, die auf der Baustelle liegen bleibt, im
Container überwintert und im Frühjahr weiterarbeitet – Holz verzeiht den rauen
Umgang und macht ihn sichtbar, statt ihn zu verstecken.
Vier Längen für den Bau
- ☑ 3,00 m: Geschosshöhe – der Deckenzugang im Rohbau.
- ☑ 4,00 m: die Gerüstlagen-Länge – der meistgenutzte
Allrounder. - ☑ 5,00 m: hohe Geschosse und Zwischenebenen.
- ☑ 6,00 m: die Maximalausführung mit 21 Sprossen – im
Versand als Überlänge, versandseitig gilt sie zugleich als lange Leiter über
20 Sprossen.
Alle Maße, Gewichte und Artikelnummern stehen im Reiter
„Datenblatt“ samt Original-Layher-Datenblatt als PDF. Für die
lange 6,00-m-Ausführung ist die kostenlose Selbstabholung in der
Layher-Niederlassung oft der wirtschaftlichste Weg.
Der Gerüstzugang: die Kernaufgabe
Wo die Aufstiegsleiter im Gerüstfeld fehlt oder der schnelle Außenzugang
gebraucht wird, ist die angelegte Bauleiter das Mittel der Wahl – mit den
bekannten Regeln: Winkel 65 bis 75 Grad, mindestens ein Meter Überstand über
die Austrittskante, Sicherung gegen Wegrutschen und Einhängen oder Anbinden bei
längerem Verbleib. Die 1036 bringt für diese Aufgabe die nötige Steifigkeit
über die volle Länge mit – auch bei fünf und sechs Metern bleibt der Aufstieg
ruhig.
Typische Einsätze
- ☑ Rohbau: Deckenzugang, solange Treppen fehlen.
- ☑ Gerüstbau und Fassade: der Außenzugang neben dem
Feld. - ☑ Zimmerer und Dachdecker: der Weg zur Traufe.
- ☑ Landwirtschaft und Kommunen: das robuste Gerät für
Scheune, Halle und Bauhof – dort, wo Werkzeug hart arbeiten muss und niemand
es schont.
Viele Hände, ein Gerät: die Baustellen-Realität
Auf der Baustelle gehört die Leiter allen – und genau daran scheitern
empfindliche Geräte. Die 1036 ist für den Mehrbenutzer-Alltag gemacht: keine
Einstellungen, die der Nächste falsch übernehmen könnte, keine Mechanik, die
Einweisung braucht, nichts, was beim Verladen abbricht. Anlehnen, prüfen,
aufsteigen – das versteht jede Kolonne ohne Worte. Für den
Sicherheitsverantwortlichen heißt das: ein Prüfpunkt weniger, eine
Fehlerquelle weniger, eine Diskussion weniger.
Winterfest: was das Holz aushält
Die 1036 überwintert im Container, arbeitet im Regen und lehnt im Sommer an
der Südfassade – das gehört zu ihrem Berufsbild. Zwei Gewohnheiten halten sie
dabei über Jahre im Dienst: nach nassen Wochen einmal durchtrocknen lassen,
bevor sie dauerhaft eingelagert wird, und den Winterstart mit einer gründlichen
Sichtprüfung beginnen. Holz meldet Überlastung sichtbar – wer die Signale
einmal im Jahr systematisch abliest, wird von diesem Gerät nie überrascht.
Pflege und Prüfung am Baugerät
Gerade weil die 1036 hart arbeitet, zahlt sich die Minute Aufmerksamkeit
aus: Nach dem Einsatz groben Schmutz abkehren, die Leiter nicht dauerhaft im
Regen liegen lassen, und beim wöchentlichen Blick die Holme auf Längsrisse und
die Sprossen auf festen Sitz prüfen – der kurze Drehgriff je Sprosse genügt.
Kein deckender Anstrich, damit das Holz lesbar bleibt. Im Betrieb gehört die
Leiter in die wiederkehrende Prüfung; die Grundlagen stehen im Ratgeber
Leitern sicher einsetzen.
Häufige Fragen
Braucht die Leiter eine Traverse?
Die 1036 ist die klassische Bauleiter in einfacher, breiter Holzbauform.
Für den gewerblichen Einsatz gilt die TRBS 2121-2 – Ausstattung und Einsatz
richten sich nach der Gefährdungsbeurteilung; wir beraten bei Bedarf zur
passenden Lösung je Einsatz.
Warum am Bau noch Holz?
Weil es dort seine Stärken ausspielt: satter Stand, griffige Holme bei jedem
Wetter, sichtbares Verschleißbild – und ein Preis, der den rauen Alltag
verkraftet. Die 1036 ist bewusst Arbeitsgerät, kein Schongerät.
Welche Länge für den Gerüstzugang?
Maßgeblich ist die Austrittshöhe plus ein Meter Überstand, gerechnet über
den Anlegewinkel. Für die typische erste Gerüstlage ist die 4,00-m-Ausführung
der Standard – im Zweifel die längere wählen.
Wie transportiere ich die langen Ausführungen?
Fünf und sechs Meter brauchen Dachträger oder Anhänger und im Versand gilt
Überlänge – die kostenlose Selbstabholung in einer Layher-Niederlassung ist
hier meist die beste Option. Details:
Versandkosten.
Wird die Leiter gefördert?
Sichere Leitern gehören zu den Produktgruppen der
BG-BAU-Arbeitsschutzprämie für Mitgliedsbetriebe – Details auf unserer
Förderseite.
Unser Tipp: Für Arbeiten über Bodenöffnungen und
Gräben ergänzt der Alu-Steg 600 die
Baustellenausrüstung. Alle Anlegegeräte:
Anlegeleitern.

